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Als Naturstoff reagiert Holz natürlich auf Tageslicht indem es sich im Laufe der Zeit verfärbt bzw. nachdunkelt. Diese Veränderung wirkt sich auf Parkett positiv aus. Seine naturgegebene Holzfarbe wird dadurch intensiviert und seine natürliche Note vertieft. Die Stärkste Farbveränderung erfolgt meist in den ersten Wochen der Verlegung. Durch die Verwendung qualitativ hochwertiger Hartwachs-Öle als Oberflächenschutz, ist dieser Schutz in der Lage das Sonnenlicht zu filtern und Verfärbungen einzudämmen bzw. zu verlangsamen.

Kernholz stammt aus der Mitte des Stammquerschnittes des Baumes. In diesem ist das Wachstum abgeschlossen. Hier lagert der Baum Mineralstoffe ab.
Das Kernholz ist in der Regel härter, dauerhafter und weniger anfällig gegen Pilzbefall und Insektenbefall als das umliegende Splintholz.

Wenn in Fluren u.o. in angrenzenden Zimmern verschiedene Bodenbeläge - z.B. Fliesen und Holzbelag verbaut worden sind - oder die Estrichbodenplatte Trennungen in diesen Bereichen vorweist, so ist es ratsam in diesen Bereichen eine Dehnungsfuge auszubilden.

Leider ist eine solche Dehnungsfuge im Türbereich manchmal opt. zu aufdringlich, deshalb sollte man diese Dehnungsfuge so schließen, das diese auch weiterhin ihre Funktion erfüllt und trotzdem so gut wie nicht mehr sichtbar ist!

Man kann eine solche Dehnungsfuge mit einer Übergangsleiste - durch versch. Materialien und Farben die Passende auswählen - oder bei gleichem Farbton zum Holzfußboden auch mit Spritzkork überdecken.

Ein Holzfußboden muss grundsätzlich trocken gelagert werden. Vor der Verlegung sollten die noch ungeöffneten Pakete bei Zimmertemperatur mindestens 2 - 3 Tage lang auf Lagerhölzern in dem Raum liegen, in dem sie verlegt werden sollen - man spricht dabei von einer Akklimatisierung des Holzes.

Teppichböden müssen vor der Verlegung eines Holzfußbodens entfernt werden. Durch einen Teppich und dessen nachgebende Eigenschaft kann es beim Begehen des Parketts zu einer erhöhten Bewegung im Bereich der Nut und Federverbindung kommen. Dies hat zur Folge, dass hier eine Materialermüdung eintritt, die den Höhenunterschied und resultierend eine Fugenöffnung entstehen läßt. Desweiteren werden im Zubehör wesentlich bessere Materialien mit sehr guten Eigenschaften angeboten. Zu beachten ist auch, das sich Schmutz und Staub über die Jahre in den Teppich eingearbeitet haben, was aber weiterhin die Raumluft beeinträchtigen würde.

Fragen Sie uns, wir helfen Ihnen gerne dabei den für Sie richtigen Kleber auszusuchen.
Es gibt dabei mehrere Punkte zu beachten bzw. ist es sehr wichtig genaue Angaben zu haben, die sich auf die zu belegende Oberfläche, Heizungen im Boden, Art des Holzes etc. beziehen.

Wenn Sie sich für einen Holzboden auf einer Fußbodenheizung entscheiden, sollten Sie einige Punkte zur Auswahl, Verarbeitung und auch Pflege beachten!
Hierzu schauen sie sich die Punkte unter Holzböden auf Fussbodenheizung an.

Innerhalb einer Holzart prägen besonders die Maserung und Asteinschlüsse das Erscheinungsbild. Qualitativ hochwertige Dielen oder hochwertiges Parkett ist in unterschiedlichen optischen Ausprägungen erhältlich. So kann man durch eine Sortierung entweder von rustikal Lebendigkeit oder bis klassische Eleganz erreichen.

Keine Holzoberfläche gleicht einer anderen. Die Vielfalt der geeigneten Holzarten für Dielen & Parkett lässt keinen Gestaltungswunsch offen - vom weißlichen Ahornholz über die Rottöne von Buche, Kirsche, Merbau und Doussie oder vom Braunton der Eiche bis zum fast schwarzen Wenge reicht die Palette natürlicher Holzfarben. Um eine dunklere Farbe zu erzielen werden gerbstoffreiche Hölzer wie Eiche geräuchert.
Die Unterschiede in der Struktur der Holzarten zeigen sich beispielsweise beim Vergleich der feinmaserigen Buche und der Eiche mit ihrer ausgeprägteren Zeichnung. Die Kombination von verschiedenen Holzarten innerhalb eines Fußbodens kann zu einer spannungsreichen Raumgestaltung beitragen.

Der Zweck einer Oberflächenbehandlung von Massivholzfußböden ist es, dem Boden einen Schutz gegen Verschmutzung und Beschädigung zu geben, ohne dass der natürliche Charakter des Materials zerstört wird. Außerdem soll eine Oberflächenbehandlung so beschaffen sein, dass das natürliche Arbeiten des Holzes nicht beeinträchtigt wird und das Material atmungsaktiv bleibt.

Holz stellt sich mit seiner eigenen Feuchte auf das Klima der Umgebung ein (Holzausgleichsfeuchte).
Das Raumklima sollte von Beginn der Verlegung bis zum Abschluss der Oberflächenbehandlung möglichst einer Holzausgleichsfeuchte von 9-11% entsprechen.
Gegebenenfalls ist eine Beheizung und Belüftung der Räume hierfür erforderlich.

Massive Holzdielen und Parkette müssen nach Abladung und vor der Verlegung in trockenen und vor Feuchtigkeit geschützten Räumen gelagert werden. Der Holzfußboden sollte immer erst nach Abschluss sämtlicher Maurer-, Putz-, Maler- und Fliesenlegerarbeiten eingebracht werden, da durch diese Arbeiten immer Feuchtigkeit in die Räume transportiert werden. Das Raumklima sollte während und nach der Verlegung ca. 18 – 20 °C und ca. 50 – 60 % relative Luftfeuchtigkeit aufweisen. Ein gesundes Raumklima ist sowohl für den Holzfussboden, als auch für das menschliche Wohlbefinden wichtig. Zur Erhaltung des Raumklimas sollten Luftbefeuchter verwendet werden, da vor allem in den Wintermonaten die Luftfeuchtigkeit in den beheizten Räumen schnell unter 45 % absinken kann.

Die Reinigung von Grobschmutz erfolgt durch Fegen mit Besen oder Saugern mit dem Staubsauger. Eine hygienische Reinigung wir mit nebelfeuchten Tüchern durchgeführt. Ein Parkettboden darf nie zu feucht behandelt werden. Die Verwendung von Dampfreinigern hat sich nicht bewährt.
Die Oberfläche unterliegt, je nach Beanspruchung, einem natürlichen Verschleiß. Eine zweckentsprechende Pflege geölter, geölt/gewachster oder versiegelter Flächen ist in der DIN 18 356 festgeschrieben. Unter Pflege ist der Auftrag eines für die Haltbarkeit der Oberflächenbehandlung notwendigen Pflegemittels zu verstehen. Das Pflegemittel soll die Oberfläche vor Abrieb und Verschleiß schützen und die notwendige Gleitsicherheit bieten. Gleichzeitig wird die Optik des oberflächenbehandelten Bodens verbessert bzw. vertieft. Verkratzungen einer versiegelten Oberfläche können jedoch durch ein Pflegemittel nicht unsichtbar gemacht werden. Die Pflege der verschiedenen Oberflächen erfolgt mit unterschiedlichen Produkten und Pflegemethoden. Deshalb müssen die auf die Oberfläche abgestimmten Pflegevorschriften nach Fertigstellung der Parkettarbeiten den Bauherren übergeben werden.
Bei Verwendung ungeeigneter Reinigungs- und Pflegemittel können am Parkett Schäden entstehen und die Gewährleistung erlöschen. Die Pflege geölter und geölt/gewachster, imprägnierter und versiegelter Holzfußböden erfolgt mit unterschiedlichen Produkten und Pflegemethoden. Deshalb müssen die Pflegevorschriften des Hersteller des Oberflächenbehandlungsmittels nach Fertigstellung der Parkettarbeiten übergeben werden. Bei Verwendung falscher, ungeeigneter Reinigungs- und Pflegemittel können am Parkett und Holzfußböden Schäden entstehen und es erlischt die Gewährleistung.

Bei der Oberflächenbehandlung unterscheiden wir in Versiegelung (lackieren) und Öl-/Öl-Wachs-Systeme.
Die Produkte unterscheiden sich in ihren anwendungstechnischen Eigenschaften, ihrer chemischen Zusammensetzung, in Glanz und Farbwirkung, der mechanischen und chemischen Widerstandsfähigkeit, der Eindringtiefe, der Härtungszeit und ihrem Preis.
Bei der Entscheidung für ein bestimmtes System sind die Kriterien Holzart, Verwendungszweck des Raumes, Beanspruchung des Bodens und nicht zuletzt die Umweltverträglichkeit zu beachten.

  • Versiegelungen sind filmbildend und bauen Verschleißschichten auf. Je höher die Schichtstärke der Verschleißschicht ist (Materialverbrauch pr qm), um so länger ist die Haltbarkeit. Parkettversieglungen gibt es in den Glanzgraden glänzend, halbmatt und matt.
    Die Mittel müssen in der Lage sein, gegen das Eindringen von Schmutz und Flüssigkeit zu schützen. Die Ausführung der Versiegelung erfolgt sofort nach dem Abschleifen des Holzfußbodens. Nach der TRGS 617 (Ersatzstoffe für Oberflächenbehandlungsmittel) (7) sollten möglichst Wassersiegel verwendet werden, wenn es konstruktiv notwendig ist. Dies gilt z. B. bei den kritischen Holzarten wie Buche, Esche und Ahorn, bei alten oder historischen Böden.
  • Das Wachsen und Ölen ist die ursprünglichste Oberflächenbehandlungsmethode. Die Öl-/Öl-Wachs-Systeme sind ebenfalls nicht filmbildend. Sie sind meist auf der Basis natürlicher Rohstoffe hergestellt, sie sind geruchsneutral und enthalten keine oder nur geringe Mengen an Lösungsmitteln. Die samtweiche, neutrale, offenporige Oberfläche beeinflusst das Raumklima positiv durch die ungehinderte Feuchteregulierung des Holzfußbodens. Geölte und gewachste Böden können leicht auch in Teilflächen repariert werden. Der Arbeitsaufwand für die Reinigung und Pflege ist aber erheblich aufwendiger, als bei einer versiegelten Oberfläche.

Die fachgerechte Prüfung und Vorbereitung des Untergrundes ist unabdingbar. Liegt hier doch die Grundlage für eine erfolgreiche Klebung. Kein noch so guter Klebstoff kann die Mängel eines schlechten Untergrundes ausgleichen. Je nach Klebstoff und Holzbodenart ist ggf. ein Vorstrich oder eine Spachtelung erforderlich. Zementestriche und Anhydritestriche sollten vorgestrichen werden. Auf Gussasphalt ist ein Vorstrich und eine Spachtelung notwendig. Bei der Klebung eines massiven Holzfussbodens, das zu starken Quell- und Schwindbewegungen neigt, kann man eine Dämmunterlage auf den Boden und anschließend den Holzfussboden auf die Dämmunterlage kleben. Durch diese mechanische Entkopplung wird die Quellbewegung des Holzes von der Dämmunterlage und den beiden Klebstoffschichten aufgefangen und nicht direkt an den Untergrund weitergegeben. Durch diese Maßnahme kann eine Zerstörung des Untergrundes vermieden werden. Hierzu geben die technischen Datenblätter der Hersteller (Klebstoff- und ggf. Hersteller von Trockenestrichen) Auskunft. Eine erschöpfende Darstellung ist an dieser Stelle aufgrund der Vielfalt der eingesetzten Systeme nicht möglich.

Grundsätzlich müssen Bauwerksfugen, die im Untergrund vorhanden sind, in der Parkett- bzw. Dielenfläche übernommen werden. Ist die Übernahme von im Estrich vorhandenen Arbeitsfugen in den Holzfussboden nicht erwünscht müssen sie kraftschlüssig nach dem Trocknen des Estrichs geschlossen werden.
Dehnungsfugen sind in der Regel notwendig, bei sehr grossen Flächen sollte mit dem Parkettleger Rücksprache gehalten werden. Zwischen Parkett oder Dielen und aufgehenden Bauteilen wie Wänden oder Stützen sind 10 - 15 mm große Fugen einzuhalten.

Die am meist genutzten Verlegearten sind :
  • das vollflächige Verkleben auf geeignete Untergründe wie Estriche, OSB-/Span-Platten etc. unter Verwendung von Voranstrichen bei sehr saugfähigen Untergründen. Hierbei die Herstellerangaben des verwendeten Klebers beachten
  • die schwimmende Verlegung auf einer einseitig klebenden Folie
  • das Verschrauben auf einer Balkenlage, eine gut gebräuchliche Unterkonstruktion ist als Kreuzlattung ausgelegt

Die Federseite der Dielenreihen wird bei allen Kreuzpunkten von Unterkonstruktion und Diele, schräg durch die Feder (Winkel ca. 45°) mittels einer speziellen Dielenschraube befestigt.
Diese speziellen Schrauben haben bereits eine eigene Bohrspitze, damit entfällt das frühere Vorbohren. Sowie ein grobes Teilgewinde (damit die Dielen sich flächenbündig ohne hohl zu liegen auf die Unterkonstruktion ziehen) und letztendlich einen gezahnten Schraubenkopf der beim Eindringen das Holz einwenig vorgesenkt, damit die Feder der Diele nicht so leicht abreißt.
Außerdem ist ein Torx Antrieb für die bessere Kraftübertragung ratsam.
Wir empfehlen dafür die Dielenschrauben Assy-Plus der Firma Würth.
Beachten Sie auch, dass die Diele vollflächig auf der Unterkonstruktion aufliegt. Sollte dieses nicht der Fall sein, kann es später genau an diesen Stellen zu unerwünschten knarrenden Geräuschen kommen. Diese werden durch das Hohlliegen der Diele hervorgerufen und der damit verbundenen Bewegung der Schraube im Schaft erzeugt.