Holz in Bad und Küche

Ein Holzboden bietet Natürlichkeit und Wärme, besonders in Küchen- und Essbereichen und auch im Bad. Er gibt jedem Raum ein wohnliches und gemütliches Ambiente. Bereits vor hunderten von Jahren hat man Holz als Bodenbelag im ganzen Haus verwendet. Heute werden weitest gehend offene Wohn- und Essbereiche gestaltet. Es ist optisch angenehmer einen durchgehenden Bodenbelag zu wählen. Ein Holzboden bietet auch ohne Fußbodenheizung ein wohliges Laufgefühl. Wir empfehlen, die Oberfläche ausschließlich zu ölen.

Es birgt folgende Vorteile: 

1. Der Boden kann atmen, er hat hygroskopische Fähigkeiten und trägt damit zur Verbesserung des Raumklimas bei. Er nimmt Feuchtigkeit auf wenn es zu viel ist und ebenso gibt er sie auch wieder ab wenn die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist. Auch im Bad ist meist ein ganz normales Raumklima, dort ist allerdings ein regelmäßiges lüften des Raumes notwendig. Pfützen und nasse Füße sind unvermeidbar und sollten zeitnah aufgewischt werden.

2. Eine partielle Nachbehandlung ist leicht möglich durch leichtes anschleifen und nachölen.

3. Er ist einfach zu pflegen mit einer zum Öl passenden Holzbodenseife. Sie wird in das Wischwasser getan und wirkt rückfettend, sodass ein regelmäßiges Nachölen nicht notwendig wird.

Wenn man an die Gestaltung der Küche und des Bades geht, denkt man: „Holz und Wasser passen nicht zusammen“, stimmt das wirklich so? Schiffsdecks und Bootsstege sind aus Holz, Sommerterrassen ebenso. In den skandinavischen Ländern mit oft rauhem Klima selbst die Hausfassaden. Dielenböden sind eher sehr robust. Kleine Schönheitsfehler wirken oft charmant und zeugen von Leben im Heim. Wir empfehlen für diese Bereiche gern robuste Hölzer wie Eiche, kan. Birke oder gern auch als Nadelholz die Sib. Lärche oder Douglasie. Durch die Astigkeit, die Strukturmerkmale und Farbunterschiede sind viele kleine Macken nicht sichtbar.

Zum Verbau geeignete Massivholzdielen finden Sie in: