Terrassendielen

Aufbaumassiv
Stärke21 – 45 mm
Breite90 – 145 mm
Profilierungeinseitig gerillt / einseitig genutet/ glatt gehobelt / franz.Profil
Kantenvierseitig leicht gefast / gerundet
Längennach Absprache und Holzart von 1,83 – 6,10 m.
Oberflächenaturbelassen oder geölt
QualitätenPrime – US-hobelfallend – I/III – Standard & Better
Holzfeuchte16 – 18% / 18 – 20%
Verlegungschrauben auf Unterkonstruktion

Holzarten

Bangkirai – Yellow Balau (Indonesien)Dauerhaftigkeitsklasse IIImage
Cumaru (Südamerika)Dauerhaftigkeitsklasse IImage
Douglasie (Deutschland)Dauerhaftigkeitsklasse II-IIITerrassendiele Douglasie
Garapa (Südamerika)Dauerhaftigkeitsklasse I-IITerrassendiele Garapa
Ipè (Südamerika)Dauerhaftigkeitsklasse I Terrassendiele Ipe
Lärche (Deutschland)Dauerhaftigkeitsklasse III-IVTerrassendiele dt. Lärche
Lärche (Sibirien)Dauerhaftigkeitsklasse II-IIITerrassendiele sib. Lärche
Massaranduba (Südamerika)Dauerhaftigkeitsklasse ITerrassendiele Massaranduba

Terrassenhölzer

Dauerhaftigkeitsklasse 1

Die In der Dauerhaftigkeitsklasse 1 eingeordneten Hölzer sind sehr gut für Terrasse und Balkon geeignet. Dazu zählen tropischeHolzarten  wie z. B. Ipé. Terrassendielen aus Ipé zeigen eine sehr hohe Formstabilität, diese sind sehr witterungsbeständig und splittern kaum.

Dauerhaftigkeitsklasse 2

In die Dauerhaftigkeitsklasse 2 fällt das beliebte, tropische Bangkirai. Das Holz ist hart, strapazierfähig und resistent gegen Pilzbefall. Bei allen Tropenhölzern stellen wir sicher, dass Sie hochwertiges Holz aus einer legalen und idealerweise auch nachhaltigen Forstwirtschaft bekommen.

Dauerhaftigkeitsklasse 3 – 4

Terrassendielen aus Lärche und Douglasie sind eine kostengünstige Variante mit reduzierter Lebensdauer. Die Dauerhaftigkeit dieser Nadelhölzer ist laut Norm bei 3–4 durchaus zufriedenstellend. Für preisbewusste Kunden, die für ihr Budget dennoch ein gutes Produkt erwarten, sind Lärche und Douglasie zu empfehlen. Die sibirische Lärche wächst feinjähriger und ist somit dichter und dauerhafter als die heimische Lärche (siehe obige Tabelle). 

Im natürlichen Zustand von heimischen Hölzern wie die Kiefer, haben diese nur eine mittlere bis schlechte Dauerhaftigkeit. Mittels einer Kesseldruck-Imprägnierung kann die Lebensdauer des Kiefernholzes aber beträchtlich verlängert werden. Ähnlich vergleichbar gilt dies auch für die Esche, die durch eine Hitzebehandlung (Thermoesche) dauerhafter wird. Diese sogenannte Thermoesche zeichnet sich durch eine lebhafte Oberflächenmaserung sowohl in der vergrauten, unbehandelten Oberfläche als auch mit geölter Oberfläche aus. Um die Farbe im Farbton kaffeebraun zu erhalten, bedarf es aber einer jährlichen Nachbehandlung mit Öl.

Dauerhaftigkeit ist grundsätzlich von der Verbauung abhängig

Mindestens so wichtig wie die natürliche Dauerhaftigkeit der Holzart ist die richtige Verwendung der Hölzer, da Lebensdauer und Haltbarkeit stark vom fachgerechten Einbau abhängig sind. Diese stellt sicher, dass beim Einbau nichts schiefgeht. Der Fachmann spricht beim korrekten Einbau vom sog. „konstruktiven Holzschutz“ – darunter versteht man eine Planung und Ausführung, die dafür sorgt, dass nach Regen oder Feuchtigkeitseintritt möglichst wenig Wasser und Feuchtigkeit in der Konstruktion verbleibt und sie schnell zurücktrocknet. Die Unterkonstruktion darf z. B. auf keinen Fall im Wasser stehen und Belag sowie Unterkonstruktion müssen gut umlüftet sein. Vermeiden Sie einen direkten Kontakt zwischen Unterkonstruktion und Boden. Dies kann die Dauerhaftigkeit Ihrer Terrasse beträchtlich verlängern.